Mental Health Summit 

Psychische Gesundheit beginnt nicht bei der Auswertung von Fehlzeiten. Sondern bei der Gestaltung von Arbeit.

Wenn Unternehmen erst anhand von Kennzahlen erkennen, dass psychische Belastungen zum Problem werden, stellt sich die Frage: Hätten wir nicht schon viel früher ansetzen müssen?

Genau darüber haben wir vergangene Woche beim Mental Health Summit von FOCUS Business in der Burda Box in München gesprochen.
Auf dem Panel „Fürsorge neu denken“ diskutierte unsere Geschäftsleiterin Sophie Grieß für den BBGM e.V. über vorhandene Unternehmensdaten, Datenschutz und die Chancen von Daten und KI für die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz.

Unsere zentrale Botschaft: Wir brauchen mehr Prävention statt Reaktion! Und dafür braucht es mehr als einzelne Mental-Health-Angebote. Es braucht ein strategisches BGM, das gesunde Arbeitsbedingungen als organisationale Aufgabe versteht.

Was uns besonders gefreut hat: Dieser Perspektivwechsel war auf dem Summit längst gelebtes gemeinsames Verständnis. Auch die Gewinner des Mental Health Awards zeigen eindrucksvoll, wie psychische Gesundheit strategisch verankert werden kann – zum Nutzen der Beschäftigten und des Unternehmens.

Für uns als BBGM war es besonders wertvoll, nicht nur auf dem Panel, sondern auch als Jurymitglied unsere ganzheitliche Perspektive einzubringen.
Es zeigt sich: Die Stimme des strategischen BGM wird gehört, nachgefragt und bekommt zunehmend Raum. Diesen wollen wir auch künftig aktiv mitgestalten!

Ein herzliches Dankeschön an Stefan Ruzas und Lena Moritz für die hervorragende Organisation, die Einladung und das Vertrauen in unsere Juryarbeit.

Wir nehmen mit: Wir müssen nicht überall mehr Überzeugungsarbeit leisten. Vielerorts können wir bereits gemeinsam den nächsten Schritt gehen.

Gesund durch den Winter – Bayerischer 

Betriebliche Gesundheit braucht mehr als einzelne Präventionsmaßnahmen – sie braucht eine gemeinsame Strategie.

Und genau für diese Perspektive setzen wir uns als BBGM zunehmend auch auf politischer Ebene ein!
Am Montag war unsere Geschäftsstellenleiterin Sophie Grieß im Bayerischen Landtag in München zu Gast, um an der ersten Arbeitskreisrunde der Initiative „Gesund durch den Winter“ teilzunehmen. Unter der Schirmherrschaft des Bayrischen Landtagsmitglieds Bernhard Seidenath bringt die Initiative zahlreiche Akteure zusammen, um Prävention zu stärken und bestehende Impflücken zu schließen.

Für uns stand dabei eine zentrale Frage im Mittelpunkt:

Wie schaffen wir es, medizinische Prävention, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie weitere betriebliche Akteure nicht nur punktuell zusammenzubringen, sondern strategisch in einem ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu verankern?

Diesen Impuls konnten wir aktiv in die Diskussion einbringen. Denn nachhaltige betriebliche Gesundheit entsteht nicht durch isolierte Einzelmaßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen und Strukturen.

Der Austausch zeigt zugleich eine erfreuliche Entwicklung: 2026 konnten wir unsere politische Vernetzung und Beteiligung als BBGM deutlich intensivieren. Wir werden zunehmend in wichtige Gespräche eingebunden und können die Perspektive des strategischen BGM dort vertreten, wo neue Ansätze und Initiativen entstehen.

Die Gespräche eröffnen weitere Möglichkeiten, BGM stärker in politische und betriebliche Strukturen einzubringen. Diesen Weg werden wir aktiv weiterverfolgen!