Orientierung im Qualitäts-Dschungel

Wir als Bundesverband verstehen unseren Auftrag in der Sicherung der fachlichen und methodischen Qualität sowie Transparenz.
Dazu engagieren wir uns sowohl auf der Seite der Leistungserbringer als auch auf der Seite der personellen Qualifikation von BGM’ler*innen im Markt.
In folgenden Kategorien geben wir Euch die Möglichkeit gesicherte Qualität im Markt sichtbar zu machen:

Der Kompetenzträger (B)BGM ist eine vom Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM) angebotene Online-Prüfung. Sie richtet sich an Personen, die über Wissen im BGM verfügen, aber keine formale Ausbildung beim BBGM oder einer seiner Ausbildungsinstitutionen absolviert haben. Mit der Prüfung wird Dein individueller Wissensstand überprüft und durch ein Zertifikat bestätigt.

Mehr Details erfahrt Ihr über den folgenden Button

In der Prävention und Gesundheitsförderung ist der Ansatz der Lebenswelten (auch Settings) ein zentraler gesundheitspolitischer und versorgungsbezogener Baustein zur Erreichung von verschiedenen Zielgruppen (§§ 20a, b SGB V). Die Betriebliche Gesundheitsförderung (§ 20b SGB V) stellt eine der größten Lebenswelten mit rund 46 Millionen Erwerbstätigen dar. Seit mehr als 10 Jahren beschäftigt sich der Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement mit diesem Setting und sichert in diesem Bereich der Qualität und Transparenz von der Aus- und Weiterbildung bis hin zur Umsetzung und Evaluation von entsprechenden Maßnahmen.

In diesem Zusammenhang sind in den vergangenen Jahren andere Lebenswelten gemäß §20a (KiTa, Schule, Hochschule u.W.) immer mehr in den Fokus von Gesundheitspolitik, Leistungsträgern und Leistungserbringern gerückt. Die Handlungsprinzipien aus Verhaltens- und Verhältnisebene sowie die Wirkungsmechanismen aus dem betrieblichen Setting lassen sich gut auf andere Lebenswelten übertragen (von der Konzept- und Planungsqualität, der Implementierung und der Evaluation). Die fachliche Expertise des BBGM e.V. schließt hier eine wichtige Lücke:

Die Vorgaben für die Anbieterqualifikation sind bislang lediglich im Leitfaden Prävention (i.d.a.F.) geregelt, jedoch ohne ein übergeordnetes Prüfkonzept für Leistungserbringer. An dieser Stelle erweitert der BBGM e.V. seinen Auftrag zur Sicherung der fachlichen und methodischen Qualität sowie Transparenz.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten in diesem Bereich durch das Zertifikat Settingberater*in vom BBGM e.V. sichtbar zu machen. So erfolgt eine spezifische Positionierung in der Branche.

Unser Ressort „Aus- und Weiterbildung“ steht für Qualitätsstandards für Aus- und Weiterbildung in BGM und BEM. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese transparenten Qualitätsstandards im Markt zu etablieren. Um diese BBGM-Standards zu sichern, arbeiten wir mit ausgewählten Ausbildungsinstitutionen zusammen, welche unseren Zertifizierungsprozess erfolgreich durchlaufen haben.

Weitere Informationen zu den Curricula, den Ausbildungen und den Ausbildungsinstitutionen erhältst Du hier.

Das QUADIGA-Siegel steht für Qualität der Dienstleistungen in Gesundheit und Arbeit.

Dienstleister können ihre Angebote im Bereich BGM und BGF unabhängig von Unternehmensform oder -größe durch den Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement zertifizieren lassen. Die beiden Zertifikate QUADIGA Classic und QUADIGA Expert sichern und dokumentieren die Qualität der angebotenen Leistungen und machen diese auch nach außen hin sichtbar.

Die Zertifizierung erfolgt durch den repräsentativen Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement [BBGM] e.V. Das Zertifikat dokumentiert die Qualitätsfähigkeit des Dienstleisters in Hinblick auf die Potenzial-, Prozess- und Ergebnisqualität der von ihm angebotenen Leistung(en). Erfolgreich zertifizierte Dienstleister erhalten eine ausführliche Darstellung Ihres Unternehmens auf der QUADIGA-Website. Diese dient BGM- und BGF-nachfragenden Unternehmen einen transparenten Überblick qualitätsgeprüfter Dienstleister.

Weitere Informationen erhaltet Ihr hier.

How to BGM – Das E-Leanring des BBGM e.V. 

Das e-Learning versteht sich nicht als ein Ersatz zu einer Ausbildung zur BGM Fachkraft oder dem betrieblichen Gesundheitsmanager. Viel mehr soll es Orientierung geben, wie breit gefächert das Feld ist, wie viele Faktoren (Ressourcen, Akteure, Strukturen, etc.) Teil eines holistischen BGMs sind. Es soll darüber hinaus einen ersten Denkrahmen geben, um sich im Feld der gesunden Arbeit zurechtzufinden. Am Ende des e-Learnings werden Sie viel neues Wissen erhalten, anregende Gedankenexperimente angestoßen und ein erweitertes Verständnis aufgebaut haben. Dann gilt es diese Aspekte bestmöglich zu vertiefen um der Aufgabe als Koordinator für betriebliches Gesundheitsmanagement (vielleicht in Ihrer Organisation?) gerechter zu werden.