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Die Qualifizierung zum BEM-Koordinator vermittelt das notwendige Fachwissen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dazu zählt die juristische Perspektive, die Organisation und Gestaltung der BEM-Prozesse, die besondere Form der BEM-Gesprächsführung mit der medizinischen, pädagogischen und psychologischen Sicht auf die Betroffenen, die Möglichkeiten von Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung, die Zusammenarbeit unter den BEM-Akteuren sowie mit weiteren internen und externen Stellen und schließlich dem Management der BEM-Qualität einschließlich eines BEM-Controllings.

Bei der Qualifizierung zum BEM-Koordinator wird das BEM nicht als eigenständige Einheit betrachtet sondern als ein wesentliches Instrument, welches eng mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement und mit den Instrumenten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes verzahnt ist. Dies ist notwendig, um Synergien aufzuzeigen und Doppelarbeit zu vermeiden.

In der Qualifizierung werden, wenn gewünscht, hierzu betriebsinterne Daten und Kennzahlen der Teilnehmenden zur Altersstruktur, zum Krankenstand sowie zum BEM herangezogen, um Potenziale für das BEM deutlich sichtbar zu machen. Synergiepotenziale ergeben sich darüber hinaus aus einem von den Teilnehmenden durchgeführten Selbst-Check zur Arbeits- und Gesundheitsschutzstruktur sowie aus der Rückmeldung zur betriebsinternen Gefährdungs- und Belastungsbeurteilung durch die Dozenten.

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